Jenseitskontakte

Meinen Ausführungen zum Thema Jenseitskommunikation möchte ich mein Lieblingsgedicht voranstellen, welches von den Hinterbliebenen immer als sehr Trost bringend empfunden wird und absolut treffend ist.


Justinus Kerner
Nähe des Toten

Wohl müßt´ ich herzlich weinen,
Herz! Wär´st du wirklich tot,
Und könnt´ mich nichts mehr einen
Mit dir in Freud´ und Not.
Doch, sieh, seit du gestorben
(Weiß nicht wie mir geschah),
Hab´ ich dich erst erworben,
Herz, bist du erst mir nah.
Nicht Berg ´und Tale trennen,
O Herz! Mich mehr von dir,
Leis darf ich dich nur nennen,
Da bist du schon bei mir;
Dann legt sich schnell die Welle
Im Herzen stürmisch trüb,
Und in mir wird es helle
Und um mich alles lieb.
Die andern nicht begreifen,
Was Sel´ges ich ersah!
Was die nicht schauen, greifen,
Das ist für sie nicht da.
Die wissen nichts von drüben,
Die wissen nur von hier,
Nicht wie sich Geister lieben,
Doch, Herz! – das wissen wir!


Woher und Wohin?

Stets geht es bei den Kontaktwünschen um die Verbindung vom Diesseits zum Jenseits. Diesseits befindet sich der Fragen Stellende, im Jenseits der Antwortende. Die Vermittlung fällt hierbei oft Medien wie mir zu, deren besondere Fähigkeit es ist, durch eigenen Willensakt oder (Selbst)hypnose das eigene Diesseitsbewusstsein in den Hintergrund zu stellen und statt dessen ein Jenseitsbewusstsein zu gewinnen. Der Versuch, eine Brücke vom Diesseits zum Jenseits zu bauen, ist sehr alt. Ein breites Spektrum vorchristlicher und christlicher Totenkunde überliefert uns die Vorstellungen unserer Ahnen, von einem (Weiter)leben nach dem Tod. Zeugnis dieser Totenkunde geben „Das Buch vom Leben und Sterben“ aus dem alten Tibet, das „Ägyptische Totenbuch“, die indischen Veden, das Alte Testament, Dantes „Göttliche Komödie“ oder aber auch Goethes „Faust“. Die Pythia von Delphie wie auch die Totenbeschwörerin von Endor, das finnische Volltrancemedium Aulikki Plaami, die Inkooperationsgsmedien auf den Azoren, Jenseitskontaktmedien wie „mein Kollege“, der Engländer Paul Meek, Mal- und Zeichenmedien weltweit stehen in der Tradition mediumistischer Bemühungen, die in den letzten zwei Jahrtausenden nie ganz unterbrochen gewesen ist. Sie bringen uns die verheißungsvolle Botschaft, dass der Mensch nicht nur einmal lebt auf Erden, sondern seine Seele wiederverkörpert wird und damit erneut einbegriffen ist in den Strom des Lebens. Die Antwort auf die Frage nach dem Jenseits, ist die Gewissheit über die immerwährende Wanderung der menschlichen Seele durch die Welten, vom Diesseits zum Jenseits und wieder zurück. Vom Diesseits ins Jenseits.

Ich betrachte meine sensitiven Fähigkeiten als eine Gnade des Schicksals. Durch die Technik Aura zu sehen wie auch meine Wahrnehmungsfähigkeit in der Dimension des Jenseits wurden mir viele Geschenke zuteil. Die Begleitung des Menschen in seiner Todesstunde und besonders in den Stunden und Tagen danach, um sich auf der anderen Ebene zurecht zu finden, aber auch die Botschaft für die Angehörigen, dass es „dort drüben“ weiter geht, sind mir ein Herzensanliegen.


Sterbebegleitung

In all den Jahren habe ich den Eindruck gewonnen, dass die innere Einstellung zu Tod und Weiterleben von ganz außerordentlicher Bedeutung ist. Im Moment unseres Todes stirbt unser Ego. Das persönliche Ego bleibt in der diesseitigen Welt zurück und erinnert an unsere individuelle Persönlichkeit. Für das Ego gibt es weder Trost noch Hoffnung. Stirbt der Mensch, so stirbt sein Ego, nur die Seele mit ihrem niedrigeren Aspekt im Gefühlskörper ist unsterblich. Deshalb klammert das „arme Ich“ so sehr am Leben. Jene, die nicht an die Seele glauben oder keine Vorstellung an ein jenseitiges Weiterleben haben, ringen deshalb regelrecht um ihr Leben, um jeden einzelnen Atemzug. Jene Menschen erkennt man daran, dass sie im Todeskampf sehr schwer atmen und keine Ruhe finden. Dieser Todeskampf zieht sich oft über Tage und Wochen. Besonders tragisch ist das Abschalten von lebenserhaltenen Apparaturen , ohne dass der Patient darauf vorbereitet wird. Denn nach dem Abschalten der Geräte und dem daraus resultierenden physischen Tod fühlt sich der Patient so beflügelt, dass er sich auf der jenseitigen Ebene seine eigene Realität schafft, in der sich selbst aus dem Krankenhaus entlässt und wieder in sein Alltagsleben zurückkehrt. Auch Opfern von plötzlichen Unfällen, Flugzeugabstürzen oder Gewalttaten ergeht es selten anders.

Jene, für die das Weiterleben Verheißung bedeutet, gehen leicht und lösen sich sehr schnell. Ich habe vor allem bei alten Leuten festgestellt, dass sie schon Monate vor ihrem physischen Todesdatum von verstorbenen Familienangehörigen umringt sind. Oft stellt sich bei dem noch Lebenden eine Art von „Altershellsichtigkeit“ ein und er kann die Jenseitigen wahrnehmen und mit ihnen reden. Ist das der Fall, ist der nahtlose Übergang vom hier zum dort schon sicher.

Ich wünschte mir eine aufgeklärtere und herzlichere Haltung der Lebenden dem Sterben gegenüber, um das Abschiednehmen und Gehen nicht nur würdiger zu gestalten, sondern dem Gehenden tatsächlich hilfreich zur Seite zu stehen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Sterbende Körperkontakt immer als sehr wohltuend empfinden. Sie spüren, wenn man deren Hand nimmt, die Haut streichelt und sanft mit ihnen redet. In meiner Zwiesprache mit dieser Person blicke ich auf sein erfülltes Schicksal zurück, indem ich ihn an Episoden und Geschichten seines Lebens erinnere und versuche ihn auf das vorzubereiten, was ihn erwartet. Weinende Familienangehörige am Bett machen es der Seele jedoch schwerer den Körper zu verlassen.

Schön ist es, wenn in der Todesstunde die Fenster im Zimmer des Sterbenden weit geöffnet sind, um die Seele einzuladen, davon zu gehen.


Wieviel wiegt die Seele?

1907 wurden in Massachusetts / USA Experimente mit Sterbenden durchgeführt. Dr. Duncan MacDougall legte nacheinander sechs Todkranke auf ein Bett, das mit einer genauen Waage gekoppelt war. In seiner Publikation in American Medicine behauptete er, dass er bei den Sterbenden einen Gewichtsverlust im Moment des Todes feststellen konnte. Diese Aussage wurde später von der renommierten Tageszeitung New York Times zitiert und dort zu den 21 Gramm verdichtet, die bei dem Experiment angeblich im Schnitt „verloren gingen“. Übernommen wurde auch die Feststellung von MacDougall, das könnte das Gewicht der Seele sein. Ein Blick auf die Experimente bietet ein differenzierteres Bild: Von den sechs Sterbenden konnte er bei zweien das Experiment nicht wirklich durchführen. Bei zwei weiteren stellte er einen Gewichtsverlust beim Tod von 14 Gramm fest, ein paar Minuten später zusätzliche 28 bis 42 Gramm. Bei einem weiteren Probanden wog er nach dem Tod einen Verlust von 8 Gramm. Beim Nachmessen konnte die Differenz allerdings nicht mehr festgestellt werden, sie stellte sich erst 15 Minuten später wieder ein. Nur beim ersten Toten maß er die berühmten 21 Gramm. Aber selbst wenn er das Experiment faktentreu publiziert haben sollte: Sechs Versuchspersonen sind eine viel zu kleine Stichprobe für gültige Schlüsse – zumal die Ergebnisse höchst unterschiedlich ausfielen. Auch sind Zweifel an der Versuchsanordnung erlaubt: Waren die Waagen genau genug? Wie haben sie eigentlich den Zeitpunkt des Todes festgestellt? Und wäre dieser geringe Verlust durch andere Prozesse erklärbar, etwa einen finaler Schweissschub; 0.2 Deziliter sind auf der Fläche des gesamten Körpers rasch verdunstet. Das Experiment wurde nie wiederholt; es ist ethisch nicht ganz problemlos, mit Sterbenden ein bisschen zu experimentieren, obwohl sich dafür gewiss Freiwillige finden ließen. Selbst wer an die Existenz einer Seele als Trägerin von Persönlichkeit über den Tod hinaus glaubt, nimmt meist an, dass sie nicht materiel ist, also auch kein Gewicht hat.
(Quelle: http://www1.t-online.ch/c/18/84/17/1884170.html)

Seit fast 100 Jahren wird dieses Experiment bei unkritischen Spiritisten als Beweis dafür angesehen, dass die Seele im Moment des Todes den Körper verlässt. Vor Jahren las ich einen Betrag im Magazin des Vereins für Tonbandstimmenforschung (kurz „vtf“ genannt), in dem von einem Experiment mit Ratten berichtet wurde. Hierbei wurden Ratten unter einem Dunkelfeldmikroskop getötet. Als Ergebnis des Experiments wurden Aufnahmen davon gemacht, wie im Moment des physischen Todes eine „Energiewolke“ den Tierkadaver verlässt. Interessant ist auch der Sachverhalt, dass bei Verstorbenen, in den nächsten 3 Tagen, nach Eintritt des Todes, bis auf die 3 Hauptlinien alle Linien aus den Handflächen verloren gehen. Meine persönliche Erfahrung ist, dass im Todesmoment die Seele in den seltensten Fällen direkt aus dem Körper heraus katapultiert. Es ist vielmehr ein sanftes Entweichen. Wer sich mit Astralreisen beschäftigt, der weis, dass sich in den meisten Fällen der Astralkörper über das Brustbeinende aus der Gesamtenergie ablöst. Auch im Todesmoment ist zu sehen, dass ein Kraftfeld über das untere Brustbeinende austritt. Da sich in diesem Moment die Aura stark verändert und an Dichte und Strahlung verliert, ist anzunehmen, dass sich mit Eintritt des physischen Todes unser feinstoffliches Sein in eine jenseitige Ebene verlagert. Abhängig von den Umständen des Todes dauert es Stunden und Tage bis sich die gesamte Energie erlöst hat und keine Auraschwingung mehr sichtbar ist.


Die traditionelle Totenwache

Als die Sterbenden noch nicht Mitglieder einer Krankenkasse waren, durften die Menschen zu Hause sterben, im Kreis derer, mit denen sie ihr Leben mit all seinen kleinen Freuden und großen Beschwernissen verbracht und oft durchlitten hatten. Sie waren noch im Tode eingebettet in den Schoß der Familie, der Nachbarschaft und der Dorfgemeinschaft. Stand das Sterben an und war der Pastor gerufen zur „Letzten Ölung“, wurden die Kinder des Dorfes geschickt, die „Sieben Kreuze“ zu beten. So wusste jeder im Ort, dass einer von ihnen sich anschickte, sein Dorf und die Menschen darin zu verlassen und Aufnahme zu finden in der Schar derer, die vor ihm diesen Weg gegangen waren. War nun der Leichnam auf seinem Sterbebett aufgebahrt, fand des Abends die Totenwache im Sterbehause statt. Es war eine Selbstverständlichkeit, dass jeder aus jedem Hause des Dorfes, der gehen konnte, an dieser Totenwache teilnahm. Heute hat das Beerdigungsinstitut Särge jeder Art und für jeden Preis auf Lager. Das war damals nicht so. Hier wurde bei Bedarf der Sarg vom Schreiner liebe- und beziehungsvoll gezimmert. Das dauerte zwei bis drei Tage, dann erst verließ der Verstorbene sein Sterbelager und wurde behutsam in sein letztes Bett gebracht. Es war keine Routine, die dem Dahingegangenen die letzte Ruhestätte bereitete. Die Nachbarn hoben das Grab aus, nicht ein seelenloser Spezialbagger, wie es heute häufig zu beobachten ist. Jede Schaufel voll Erde, die ausgehoben wurde, war begleitet von einem Gedenken an den Menschen, mit dem man zusammengelebt hatte. Die Gedanken glitten über auf eigene Angehörige, die schon hier ruhten oder auch bald auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhe finden würden, ja, man selbst würde diesen Weg gehen müssen. Der Tote war noch lange nicht tot!

Zur Totenwache fanden sich nicht nur die Leute aus dem Dorf ein, auch Verwandte aus weiter entfernten Orten kamen, und die „Stube“, in der die Totenwache abgehalten wurde, war oft fast zu klein. Darum wurden alle Möbel ausgeräumt und Bohlen herbeigeschafft, die, über je zwei Stühle gelegt, Platz für die Totenwächter boten. Dann begann die Totenwache. Meist begann der Älteste, das Glaubensbekenntnis zu beten. Daran schlössen sich die drei Rosenkränze an, der schmerzhafte zuerst, dann der freudenreiche und zuletzt der glorreiche, ein Hinweis auf die Auferstehung. Den Abschluss bildete die Lauretanische Litanei. Am letzten Abend der Totenwache, am Abend vor der Beerdigung des Toten, wurde ganz zum Schluss noch ein Vater-unser gebetet „für den, der als nächster von uns sterben wird“. So war jedem noch einmal ins Bewusstsein gerufen, dass auch er dem Verstorbenen irgendwann folgen muss. In dieser Form wurde auch jedem transparent, dass er den Weg ins Jenseits zwar allein antreten muss, dass ihm aber seine Angehörigen und alle Mitbewohner des Dorfes mit Gebet und Gedenken beistehen. Auch im Tode war der Verschiedene noch eingebettet in die Gemeinschaft des Dorfes. Und alle, die Totenwache gehalten hatten, waren, wenn irgend möglich, Begleiter des Verstorbenen auf dem Weg zum Kirchhof und erwiesen ihm die letzte Ehre.
(Quelle: http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1990/hjb1990.99.htm)


Heute:

Heute ist der Tod ein bombastisches Geschäft! Und selbst das Sterben und Gehen unterliegen den staatlichen Hygieneverordnungen. So ist es zumindest offiziell nicht mehr möglich, den Toten daheim 3 Tage aufzubahren, um ihn in dieser Zeit bei seiner Reise in die andere Welt zu begleiten. Mein Großvater wurde noch „warm“ vom Bestatter abgeholt und fand sich dann in einer Kühlkammer wieder. Ihn hatte im Schlaf ein Herzinfarkt ereilt. Als ich Kontakt mit meinem Opa aufnahm, glaubte er, sich in einem immer wiederkehrenden Alptraum zu befinden, aus dem er einfach nicht aufwachen konnte. Er träumte, man hätte ihn lebendig in die Kühlkammer getan und niemand würde den Irrtum bemerken. Ich lege Wert darauf, Zeit mit dem Toten zu haben. Zeit, um sein Gehen zu betrauern, aber auch Zeit, um ihn in den nächsten Stunden und Tagen zu begleiten.

Im Idealfall setze ich mich neben den Toten und bete für ihn oder meditiere über sein Schicksal. Eine sehr empfehlenswerte lithurgische Totenwache aus der katholischen Tradition heraus findest Du unter dem Link: http://www.pfarre-forchtenstein.at/j-sakramente-liturgie1.htm


Das Kerzenritual:

Im Rahmen der Totenwache oder des Totengebetes entzünde ich für die entschlafende Person eine (geweihte) Kerze. Diese lasse ich durchgängig 3 Tage und Nächte brennen, um dem Entschlafenen ein Licht auf seinem Weg leuchten zu lassen. Für das Kerzenritual konzentriere ich mich auf die Person und stelle mich mit Liebe auf sie ein. Dann beobachte ich das Brennen der Kerze. Die Flamme gibt mir darüber Auskunft, wie weit der Mensch bereits drüben ist. Bei meinem Opa erlosch die Kerze sofort nach dem Entzünden. Das ist immer ein Zeichen, dass der Verstorbene zwischen den Welten feststeckt. Dies ist der Fall, wenn sich die Person nicht bewusst ist, tot zu sein oder wenn für die Person mit dem physischen Ableben alles vorbei ist. Hier muss man dann die Anstrengungen in der Fürbitte und im Gespräch mit dem Verstorbenen verdoppeln.

Brennt die Flamme mit leichtem Zittern oder Flackern, so ist der Verstorbene schon relativ frei und auf einem guten Weg. Man sollte jedoch im Gebet und in der Zwiesprache mit der Person nicht nachlassen. Brennt die Flamme ruhig, so hat es der Verstorbene auf die andere Seite geschafft und es ist keine weitere Hilfestellung notwendig.

Es gab auch schon Fälle, wo die Kerze stark gerußt hat bzw. die Flamme Gegenstände angesteckt hat. Passiert dies, so ist es ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Person durch negative Emotionen (wie Hass, Wut, Neid usw.) erdgebunden ist. Meist bindet sich dieser Gefühlsanteil an negative Geistwesen und Energien oder manifestiert sich Zustände „wie in der Hölle“. Hier ist äußerste Vorsicht und Selbstschutz geboten, da sich diese Negativität auch gegen den Beistand und Totenwächter richtet. In solchen Fällen stelle ich erst einmal meine Arbeit ein und warte bis nach der Beerdigung ab, ob die Seele bereits freier ist und ich ggf. für sie etwas tun kann.


Das Gebet:

Die Kraft der Fürbitte und des Gebetes wird heute unterschätzt. In dem Moment wo jemand selbstlos und in Liebe für den anderen bittet, so ist dieses Gebet schon gesegnet. Selbst wenn ein Verstorbener zwischen den Welten festsitzt oder erdgebunden ist und sich aus eigener Kraft nicht befreien kann, so kann ein Gebet hier Berge versetzen und die Seele erlösen.


Das Gehen:

Im Moment des Todes begleiten früher verstorbene Angehörige und Freunde die Seele auf ihrem Weg. Im Idealfall ist sich der Sterbende bewusst, dass er geht und lässt sich von den Jenseitigen in Empfang nehmen und führen. Überrascht der Tod eine Person und war diese jedoch beseelt von der Vorstellung, dass es nach dem irdischen Tod auf einer jenseitigen Ebene weiter geht, so nimmt auch er die Freunde auf der jenseitigen Ebene wahr und kann sich vertrauensvoll führen lassen. Fehlt der sterbenden Person aber jegliche Vorstellung von einem Leben nach dem Tod oder hat sie sich zu Lebzeiten mit der Möglichkeit zu sterben nicht auseinander gesetzt, steht sie im Moment des Todes erst einmal vor dem Nichts. So wie ein Medium nur das wahrnehmen und ausdrücken kann, für dass es einen Kanal (d.h. Erfahrungsschatz, innere Bilder, Kenntnisse) besitzt, so nimmt auch der Sterbende hauptsächlich nur das wahr, zu dem er zu Lebzeiten einen Zugang hatte.


Ortsgebundenheit:

In Ermangelung anderer Vorstellungen führen die Verstorbenen dann ihr Leben oft weiter wie bisher. Der von mir schon zitierte Opa fragte mich auf seiner Beerdigung, wie es denn angehen kann, dass er in ein kleines Urnengrab hineinpasst. Auch andere Verstorbene wissen im Moment der Beerdigung oder Einäscherung nicht wohin mit sich. Ich riet meinem Opa nach der Beerdigung einfach mit der Oma heim zu gehen und sich aufs Sofa zu setzen, was er dann auch tat. Andere Verstorbene schließen sich dann auch den Hinterbliebenen an. Ihnen fällt zwar auf, dass die Hinterbliebenen kein Wort mehr an sie richten (was mich in dieser Situation persönlich stutzig machen würde), sie erklären es sich jedoch damit, dass die Hinterbliebenen aus irgendeinem Grund, verärgert über sie sind und sie deshalb schneiden.

Mir ist noch die Geschichte eines Mannes im Bewusstsein, der bereits über 80 Jahre alt, einem Schlaganfall erlegen war. Man hatte ihn erst Tage später in seiner Wohnung gefunden. Die Nachmieter dieser Wohnung kamen vor 10 Jahren zu mir, weil es in dieser Wohnung immer wieder zu Polterphänomenen kam. Ich stellte dann sehr schnell fest, dass es für diese Wohnung 2 Mieter gab, jenes junge Päarchen und den alten Mann. Dieser war in der Wohnung umgekippt und auf dem Fußboden gestorben. Im Moment seines Todes fühlte er sich körperlich wieder so fit, dass er es vollkommen ignorierte, dass man seine sterblichen Überreste davon trug. Er wunderte sich zwar, dass auf einmal ein junges Päarchen seine Wohnung bezog, da aber seine Realität dieser Realität nicht in die Quere kam, lebte er weiter wie bisher.

In einem anderen Fall waren die Beatmungsgeräte am Krankenbett einer Frau abgestellt wurden. Mann und Söhne wollten jedoch nicht dabei sein und warteten vor der Tür zum Krankenzimmer. Anschließend gingen sie mit den Ärzten, weil es Formalitäten zu regeln galt. Im Moment des Todes fühlte sich jene Frau so lebendig, dass sie aus dem Bett sprang, sich anzog und dann selbst aus der Klinik entließ. Sie glaubte ihre Familie daheim und begab sich ins Haus. Es fiel ihr schnell auf, dass sie „Luft war“ für ihre Angehörigen, die um irgendetwas weinten, was sie nicht verstand. Sie erklärte sich das Verhalten ihrer Familie so, dass sie Mann und Kinder wohl verärgert hätte, indem sie eigenmächtig aus dem Krankenhaus gegangen war und arrangierte sich damit. Da man auf der jenseitigen Ebene allerdings nicht unser Zeitgefühl besitzt, lebte sie mittlerweile schon 5 Jahre in diesem Zustand.


Erdgebundenheit:

Das Problem erdgebundener Seelen habe ich kurz beschrieben unter dem Punkt Kerzenritual. Ihre Negativität und der Wunsch zu vergelten oder heimzuzahlen bindet sie an andere niedrige Geistwesenheiten. Sie sind dann von ihrem Wunsch zB. der Rache so vereinnahmt, dass sie alles durch diesen Realitätstunnel wahrnehmen. Auf dieser niedrigen Ebene binden sich dann astrale Wesen aneinander und können physische Phänomene erzeugen. Ich habe bei Showhypnotiseuren wahrgenommen, dass es den erdgebundenen Seelen Freude macht, sich in die Hypnose einzubringen „und die Puppen tanzen zu lassen“ (Zitat eines Erdgebundenen). Aus meiner Erfahrung mache ich erdgebundene Seelen dafür verantwortlich, wenn Diesseitige als Schizophrene eingestuft werden. Schizophrenie wird bewirkt, indem ein energetisch schwacher Diesseitiger, von einem energiegeladenen Jenseitigen, besetzt bzw. beherrscht wird. Ich habe vor Jahren ein 19jähriges Mädchen kennengelernt, welches ein halbes Jahr in der Psychatrie gelebt hat. Das Mädchen kam zu mir und mit ihr die verstorbene Großmutter. Das Mädchen wurde von jener Großmutter aufgezogen. Als die Oma starb, machte sie sich Sorgen um die Enkelin. Sie war der Meinung, es müsste sich jemand um diese kümmern. Ihre Vorstellung war, der Enkelin einen Mann zu besorgen. Die Oma wusste aber nicht, wie sie es aus dem Jenseits bewerkstelligen konnte. Da traf sie 3 Frauen, welche wussten, wie der Draht vom Jenseits ins Diesseits funktioniert. Die 4 Frauen hängten sich in die Aura des Mädchens und aktivierten ihre eigene Energie, um die junge Frau „zu führen“. Ab diesem Zeitpunkt nahm die 19jährige Frauenstimmen in ihrem Kopf wahr, die sie dazu aufforderten, sich Männern an den Hals zu werfen. Als die Enkelin merkte, dass sie zwanghaft Männer aufriß, um die Stimmen zufrieden zu stellen, suchte sie Hilfe bei einem Arzt, der sie dann einwies. Als die Oma jetzt merkte, was sie mit Hilfe der Frauen angerichtet hatte, versprach sie, sich künftig aus dem Leben der Enkelin rauszuhalten.


Personengebundenheit:

Ist die Liebe oder Sorge eines Verstorbenen für die Hinterbliebenen sehr groß, so ist es oft so, dass der Verstorbene für eine gewisse Zeit auf sein persönliches Weiterkommen verzichtet, um im Dunstkreis der Lieben zu verweilen. Ihm ist dabei allerdings bewusst, dass es die Möglichkeit der Weiterentwicklung gäbe. Trauern Hinterbliebene stark und anhaltend um einen Verstorbenen, so hindert der Schmerz der Zurückgebliebenen den Entschlafenden oft, weiter zu gehen. Die Gefühle der Trauer und des Schmerzen erreichen ihn und lähmen seine Aktivitäten. Er fühlt sich dann unfähig, seinen Platz zu verlassen.

Dieses Phänomen erlebe ich oft bei verwaisten Eltern, die ihr einziges Kind verloren haben oder wenn ein Partner sehr früh geht und sich der überlebende Partner nicht wieder neu bindet. Der Verstorbene fühlt sich dann in der Pflicht, den Schmerz für die Zurückgebliebenen zu lindern und verzichtet wiederum auf seine persönliche Entwicklung. Mir sind Fälle von Kindstod bekannt, die 20-30 Jahre zurück liegen, wo das verstorbene Kind mittlerweile eine erwachsene Frau/ ein erwachsener Mann ist und immer noch auf der Couch bei den Eltern sitzt. In allen Fällen der Gebundenheit ist es ein Dienst der Liebe der Hinterbliebenen für den Gegangenen ihn für sein Schicksal freizustellen!!! Gilt doch unsere Trauer oft nicht in erster Linie um das, was der Entschlafende verpasst an zukünftigen Ereignissen; sondern wir betrauern uns um das, was wir nicht mehr haben, die Nähe und das Miteinander mit jener verstorbenen Person.


Die Beerdigung:

Im Zeitraum zwischen Entschlafen und Beerdigung hat die Seele die Möglichkeit, Abschied von der irdischen Existenz zu nehmen und sich im Jenseits zu orientieren. Kommt nun der Moment der Beisetzung oder Beerdigung wird hier der Seele (manchmal das erste Mal überhaupt ) oder noch einmal bewusst, dass sich der irdische Kreislauf vollendet hat. Die Beerdigung ist nicht nur für die Trauernden notwendig, um ein Stück Trauerarbeit zu leisten, auch für den Verstorbenen ist es ein Abschiednehmen. Mit dem Herablassen des Sarges oder dem Versenken der Urne wird hier der Schlusspunkt unter die individuelle Existenz gesetzt.

Dabei habe ich die Erfahrungen sammeln können, dass jene, die gut im Jenseits angekommen sind, oft als Letzte auf ihrer eigenen Beerdigung erscheinen. Ausnahmslos wendet sich der Verstorbene den Angehörigen zu. Es wird oft versucht, die Familie zu trösten bzw. physische Phänomene als Zeichen des Weiterlebens zu erzeugen. Besonders „beliebt“ sind hierbei Wetterphänomene, Regenbogen, plötzlich auf- oder verblühende Blumen und „Duftwunder“ in der Kapelle.

Ich war letztens auf der Beerdigung eines jungen Mannes. Es war kaltes und nieseliges Wetter und ich bat ihn, doch für die Trauergemeinde zu sorgen. Er kündigte daraufhin Sonnenschein an. Keine 2 Minuten später ging völlig unerwartet der Himmel auf und die Sonne brach durch die Wolken. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir eine „sonnige Zeremonie“, die auch ganz dem sonnigen Gemüt dieses Menschen entsprach. Schwieriger ist es für jene, die noch nicht ganz losgelassen haben. Sie sind oft sehr ratlos, wenn ihnen klar wird, dass gerade ihre sterblichen Reste der Erde übergeben werden. Ihnen wird aber geholfen, wenn man während der Trauerfeierlichkeiten für sie betet und sie ins Geschehen mit hinein nimmt. Die anschließende Trauerfeier ist eine gute Möglichkeit, in Liebe ihrer zu gedenken. Zu diesem Anlass erzähle ich gern nette Anekdoten aus dem Leben jener Person, weil ich weiß, dass es den Verstorbenen aufrichtet und freut.


Die andere Welt – das Jenseits
Carl du Prel hat in seinem Buch „Das Rätsel des Menschen“ versucht, folgende Erklärung zu geben:

„Der Mensch lebt gleichzeitig im Jenseits als transzendentales Subjekt und im Diesseits als irdischer Mensch. Die beiden Daseinsweisen sind verschieden in bezug auf Erkenntnisformen und Wirkungsweisen. Jenseits und Diesseits sind nicht räumlich getrennt, sondern nur durch die Empfindungsschwelle, der gemäß das sinnliche Bewusstsein nur das irdische Dasein umfasst…“
Verlässt die Seele den dahinscheidenden physischen Leib, begleitet von den lieben Menschen um sie herum, begrüßt und erwartet von denen, die bereits auf der anderen Seite des Lebens weilen; lässt sie das alte Leben hinter sich zurück und geht nahtlos in ein neues über. Das Jenseits ist der Bereich der 4. Dimension (siehe auch meine Unterseite „Dimensionen“) Die Dimension des Jenseits ist durchdrungen von unzähligen Unterdimensionen. In jeder dieser Unterdimensionen ist die Existenz als Seele unterschiedlich. Während unseres Aufenthaltes im Jenseits durchlaufen wir verschiedene Entwicklungs- und Wahrnehmungsebenen.

Die Ankunft:

Beim Übergang ins Jenseits öffnet sich zuerst die Pforte des Sanatoriums. Im Bereich des Sanatoriums lernen wir, dass körperlicher Schmerz und körperliche Versehrtheit eine Illusion der 3. Dimension sind. Wir lassen hier allen körperlichen Schmerz und alle körperlichen Gebrechen zurück und sind frei!

Ich kenne keinen Verstorbenen der weiterhin Ischiasprobleme, amputierte Glieder oder sonstige Zipperlein hat. Um allerdings vom Fragesteller wiedererkannt zu werden, erinnern sie sich bei Kontaktaufnahmen an ihre Gebrechen und reden recht frei darüber.

Ich stellte vor Jahren einmal den Kontakt für einen Mann zu seinem verstorbenen Bruder her, der oberschenkelamputiert war. Ich konnte den Bruder eindeutig beschreiben, allerdings war der Oberschenkel nicht amputiert, stattdessen war das Auralicht in diesem Bereich heller. Dieses Ereignis erinnert mich an die Phantomschmerzen amputierter Personen. Diese nehmen das amputierte Glied oft sehr stark wahr. Um den Schmerz zu lindern, wird im Bereich der Amputation die Aura ausgestrichen. Dass wir auf der physischen Ebene etwas nicht mehr wahrnehmen, bedeutet nicht, dass es das in einer anderen Dimension nicht mehr gibt.

Die Seelenreinigung:

Entwickelte Seelen gehen nach dem Sanatorium direkt in die Seelenreinigung. Hier wird das gesamte Leben aufgearbeitet und sich selbst gegenüber Rechenschaft dafür abgelegt. Frei vom irdischen Ego haben wir allerdings einen offeneren Blick auf das vergangene Leben. Das hilft uns alles aufzuarbeiten. Das Ziel ist es, dass jede Situation, jedes Gefühl, jede Beziehung, jeder Sachverhalt soweit erkannt und bearbeitet wird, dass man unter dem Strich alle Gefühle dafür loslassen kann. Denn nur dann, wenn die Situationen eines Lebens denselben Stellenwert haben, wie jene eines anderen Lebens, kann man sich tatsächlich vom letzten Leben lösen und wieder inkarnieren.

Eine andere Möglichkeit ist, Hilfsengelaufgaben zu übernehmen, an globalen Projektgruppen mitzuarbeiten, von den Kriegsschauplätzen der Erde die Seelen heimzuführen usw. Nach der Seelenreinigung steht es uns frei, in den Dienst ans Universum einzutreten. Doch mal ehrlich, im Laufe eines Lebens verstricken wir uns oft so sehr in unseren Beziehungen, dass wir es nicht einfach so stehen lassen können auf der Haben-Seite. Wir „sortieren“ es deshalb in unsere große Karmadatei ein, um für das nächste Spiel daraus die Karten zu ziehen.

Zwischenwelten:

Überwiegend gelangt die Seele nach dem physischen Tod jedoch nicht gleich in die Seelenreinigung. Zu viel Menschliches schwingt noch in ihr, zu sehr erinnert sie sich noch an ihren alten Ego. Zu schmerzlich ist noch die Trennung von denen, die sie liebte, zu wenig Zeit hatte sie zu leben, zu viel wollte sie noch erfahren.

Meine liebe Freundin Ma, die ebenfalls immer mit dem Jenseits in Kontakt stand und als Medium arbeitete, weinte furchtbar auf ihrer eigenen Trauerfeier. Ich fragte sie, weshalb sie denn weine. Sie antwortete: „Silke, wir haben uns immer über jeden gefreut, der sein Leben hinter sich gebracht hat. Jetzt wo es mich selbst betrifft, erkenne ich, dass es immer der richtige Zeitpunkt für die Seele sein mag, das heißt aber noch lange nicht, dass es der richtige Zeitpunkt für den Menschen ist. Ich hätte noch so viel zu tun gehabt…“

Alles das, was der Seele jetzt noch wichtig ist, kann sie in den Zwischenwelten frei und ungehemmt ausleben. Hier schafft man sich seine eigene Realität in einer Ebene der Manifestation, wo sich jeder Wunsch und jede Erwartung sofort verdichtet.

So hat z.B. Roy Black nach seinem Tod noch Jahre dort Platten produziert und ist sehr erfolgreich durch seine Realitätsebene getingelt. Andere bauen Häuser, die sie sich in der 3. Dimension nicht leisten konnten, die nächsten führen ein Jet-Set-Leben. Solange wir dafür zu begeistern sind, können wir uns in diesen Ebenen ausleben. Aber Vorsicht, es lassen sich hier auch negativ geladene Existenzen manifestieren, wenn der Hinübergegangene seinen Schmerz oder seine Angst nicht loslassen kann. Das können dann höllische Zustände werden, wenn sich jemand auch im Jenseits die Realität erschafft, gedemütigt und verletzt zu werden, Opfer von Gewalttaten zu werden, in der Hölle zu schmoren etc.

Hier in diesen Zwischenwelten werden wir uns bewusst, dass wir Schöpfergötter sind und lernen das Spiel zu durchschauen. Selbst wenn wir in diesen Zwischenwelten ein neues zu Hause finden, können wir zeitweise bei denen in der 3. Dimension zu Besuch sein. In dieser Ebene lässt sich ganz gut Wartezeit überbrücken, bis uns andere folgen. Nur wenn wir durch die Seelenreinigung gegangen sind, gibt es kein zurück mehr. Denn dann hat das letzte Leben einen neutralen Stellenwert. Und zu Jemanden, für den ich ein neutrales Empfinden habe, zieht es mich wahrscheinlich nicht besonders.

Reinkarnation:

Die Idee der Wiederverkörperung ist uralt. Auf dem Konzil von Konstantinopel 533 beschloss die römische Kirche offiziell das Ende dieser Ideologie. Wahrheiten können aber nicht auf Dauer zum Verstummen gebracht werden. Kaum begann die Neuzeit, erwachten die uralten Gedanken.

Es gibt nicht wenig Verstorbene, die sich entschließen, in derselben Familie wieder zu inkarnieren. Ich halte das allerdings für sehr problematisch, wenn Diesseitige hiervon Kenntnis haben. Das neu geborene Kind wird dann in der Erwartungshaltung aufgezogen, dass sich das Wesen des Verstorbenen in diesem Kind entfaltet. Die Persönlichkeit des Kindes kann sich gar nicht frei entfalten, weil Familienmitglieder nicht nur erwarten, dass das Kind dem Verstorbenen ähnlich ist; sie fördern durch ihr Verhalten auch eine Prägung des kindlichen Seins den Vorstellungen der Großen zu entsprechen.

Vor 8 Jahren erzählte mir eine Kundin die Geschichte ihres damals 5 jährigen Enkels. Jene Frau hatte Sohn und Tochter. Der Sohn starb vor einigen Jahren bei einem Fenstersturz. Als er aus dem Fenster fiel, verletzte er sich schwer. Er fiel mit der rechten Schulter auf das schmiedeeiserne Gitter eines Vorgartens, das ihm die Schulter durchbohrte. Als Jahre später der Enkelsohn geboren wurde, ward der Familie schnell klar, dass der Enkel der zurückgekehrte Sohn ist. Eindeutiger Beweis war ein Muttermal des Kleinen auf seiner rechten Schulter, das die Form und das Aussehen der Gartengitterverletzung des Sohnes hatte. Als der Kleine dann anfing zu sprechen, redete er die Oma mit „Mammi“ an, so wie es der Sohn immer getan hatte. Der Sohn war ein begeisterter Hobbyfotograph gewesen. Die Familie hatte auch nach dessen Tod viele Fotos aufgehoben. Als man diese Fotos sichtete, kam der Enkel ganz interessiert dazu und wurde immer aufgeregter. Er behauptete, er habe die Fotos geschossen. Die Familie ging darauf ein und fragte den 4jährigen, wo er das Motiv des Fotos geschossen hätte. Die Angehörigen waren neugierig auf die Antwort, wussten sie selbst doch nicht, wo sich das Bauwerk befand. Um so verblüffter waren sie, als der Enkelsohn ihnen den Ort nannte und bei einem Besuch des Ortes seine Behauptung tatsächlich bestätigt wurde.

Selbstmord:

Ein Selbstmord in der Familie bewirkt bei den Lebenden eine Auseinandersetzung mit den Lebensproblemen des Toten. Oft geht dem Freitod ein jahrelanger Leidensweg voraus, durch den die Angehörigen ganz besondere Erfahrungen machten. Meiner Erkenntnis nach, inkarnieren sich Selbstmörder sehr schnell wieder (in der Regel innerhalb der nächsten 5 Jahre) und das direkt in der Familie oder im Freundeskreis der nächsten Verwandten. Hier setzen sie dann dort an, wo sie aufgehört haben. D.h. dass der wiedergeborene Mensch das gleiche Lebensproblem entwickelt, um es diesmal anders zu machen. Da die „Jetzt Familie“ allerdings schon Erfahrungen mit dieser Problematik sammeln konnte, eröffnet sich ihr jetzt eine neue Chance, dem wiedergeborenen Menschen zu unterstützen, das Lebensproblem diesmal zu lösen.

Es gibt für jene, die an den Problemen ihres Lebens verzweifelt sind, aber auch die Möglichkeit, in der Zwischenebene des Jenseits nahtlos das irdische Leben fortzusetzen, um in einer weniger festen Realität, ihr Problem lösen zu können.


Der Kontakt, Übungen

Verlassen Sie sich nicht allein auf den persönlichen Kontakt über ein Medium. Oft sind die Wartezeiten sehr lang.
Versuchen Sie es doch selbst!!! Ich möchte Ihnen aus meiner Praxis 2 schöne meditative Übungen dafür nennen.

Übung 1, um einen Jenseitigen wahrnehmen zu können:

Ziehen Sie sich zurück und wählen einen bequemen Platz. Zünden Sie eine Kerze an und sprechen ein kurzes Gebet: „Vater-Mutter-Gott, ich bitte Dich, mich mit Deiner Gegenwart zu segnen und die Kontaktaufnahme zu …. zu unterstützen. Führe uns beim Licht der Kerze jetzt zusammen.“ Schließen Sie die Augen und konzentrieren sich 3 min. nur auf Ihre Atmung. Dadurch entspannen Sie sich und lassen alle Unruhe und Ablenkung los. Wenn Sie das Empfinden haben, innerlich ganz ruhig zu sein, dann gehen Sie in Ihre Herzmitte und denken an die Person, mit der der Kontakt gewünscht wird. Erinnern Sie sich an eine sehr liebevolle Situation mit ihr, denn liebevolle Gefühle stärken den Draht in die geistige Welt.

Dann bitten Sie jene Person darum, bei Ihnen zu sein, sich hinter Sie zu stellen. Geben Sie dem Jenseitigen dazu einen Moment Zeit. Sprechen Sie den Verstorbenen an und sagen ihm sinngemäß folgendes:

„Liebe(r) …, ich freue mich so, dass Du meinem Wunsch nachgekommen bist. Leider kann ich Dich nicht sehen. Aber ich möchte Dich fühlen. Stelle Dich bitte hinter mich [und jetzt atmen Sie noch einmal tief durch und entspannen sich!] und lege Deine Hände auf meine Schultern.“

Geben Sie dem Verstorbenen dazu einen Moment Zeit und spüren dann in Ihre Schultern hinein. Wie fühlen sie sich an? Hat sich die Körperwahrnehmung verändert? Spüren Sie eine Wärme, ein Prickeln oder einen leichten Schauer im Nackenbereich? Sollte die erste Kontaktaufnahme nicht erfolgreich sein, so sagen Sie der Person:

„Leider kann ich Dich nicht fühlen, bitte verstärke Deine Bemühungen und streiche über meine Schultern oder Oberarme.“

Nacken, Schultern und Oberarme sind der beste Bereich, um die Nähe zum Jenseitigen wahrzunehmen. Sie können die Person aber auch bitten, Ihnen über die Wange zu streichen. Das funktioniert in der Regel auch sehr gut. Beenden Sie die Kontaktaufnahme, so bedanken Sie sich bei der Person und verabschieden sich. Lassen Sie die Kerze ganz bewusst für den Jenseitigen noch etwas brennen.

Übung 2,
um einem Entschlafenen bewusst zu machen, dass er auf der anderen Ebene ist:

Für diese Übung legen Sie sich einige Fotos zurecht. Es sollten Fotos von Situationen sein, die Sie wie auch der Jenseitige kennen. Ziehen Sie sich zurück und wählen einen bequemen Platz.
Zünden Sie eine Kerze an und sprechen ein kurzes Gebet:

„Vater-Mutter-Gott, ich bitte Dich, mich mit Deiner Gegenwart zu segnen und die Kontaktaufnahme zu …. zu unterstützen. Führe uns beim Licht der Kerze jetzt zusammen.“

Schließen Sie die Augen und konzentrieren sich 3 min. nur auf Ihre Atmung. Dadurch entspannen Sie sich und lassen alle Unruhe und Ablenkung los.Dann sprechen Sie die Person sinngemäß wie folgt an:

„Liebe(r) …, ich freue mich, mit Dir Kontakt zu haben. Ich habe hier einige Fotos. Lass´ sie uns gemeinsam betrachten! [Nehmen Sie sich jetzt das 1. Foto vor und betrachten Sie es.] Erinnerst Du Dich noch wie das Foto entstand? [Erzählen Sie dem Verstorbenen davon und schwelgen gemeinsam in den Erinnerungen. Nehmen Sie sich dann das nächste Foto vor und verfahren so weiter.]Wir haben viel miteinander geteilt. Diese Zeit werde ich nie vergessen. Durch diese Fotos bleibt die Erinnerung daran immer lebendig.“ Dann nehmen Sie sich die Traueranzeige vor oder Fotos vom Grab und sagen zur Person: „ Schau, und das ist die letzte Erinnerung die wir miteinander teilen können. Du hast jetzt Deinen Frieden gefunden und ich lasse Dich ruhen. Ab jetzt hast Du Deine Zukunft und meine ist anders. Den Weg, den Du jetzt gehst, kann ich nicht mit Dir gehen und auch Du kannst mich nicht begleiten. Von diesem Moment an, sorgt jemand anderes für Dich. Aber später werde ich Dir folgen – irgendwann. Dann kannst Du mir davon berichten, was Du jetzt ohne mich erlebst und ich erzähle Dir dann meine Geschichte.“ Denken Sie noch einmal ganz intensiv an die Trauerfeier oder Beisetzung, an die Stimmung der Menschen, an Ihre Gefühle dabei. Denn der Verstorbene nimmt Ihre Gefühle und Gedanken wahr. Sie können ihm dadurch das Gefühl des Absolutem vermitteln.Legen Sie dann die Bilder beiseite und verabschieden sich.Lassen Sie die Kerze noch einen Moment brennen, damit das Licht dem Verstorbenen den Weg weisen kann.

Kontaktregeln für Medien

Die einfachste Form des Kontaktes ist jener über ein Medium. Mittlerweile gibt es über das Internet viele Plattformen, in denen man Adressen von Jenseitskontaktmedien findet. Da heute aber nicht wenige Menschen von sich glauben, hellsichtige Fähigkeiten zu besitzen, um dann in der Sitzung dem Diesseitigen so viel Informationen aus der Nase zu ziehen, dass aus dem gewonnenen Informationsmaterial dem Jenseitigen etwas angedichtet werden kann, sollte man bei der Wahl des Mediums unbedingt Empfehlungen anderer berücksichtigen. Weder lange Wartezeit bis zum Termin noch Preis sind das Kriterium.

Üblicherweise kläre ich vorab in einem Telefongespräch, mit wem Kontakt aufgenommen werden soll und wie lange die Person verstorben ist. Habe ich das Empfinden, dass es dem Kontakt Suchenden darum geht, Erbangelegenheiten zu regeln (typische Frage in manchen Sitzungen: Es fehlen xyz Euro aus Deinem Vermögen, Opa. Was hast Du damit gemacht?) oder das eigene Ego zu befriedigen oder bekomme ich schon beim Erstkontakt den Eindruck, der Verstorbene hat kein Interesse (Es kam schon vor, dass der verstorbene Gatte seine Frau nicht sprechen wollte, weil er im Jenseits die Information bekommen hat, dass sie dabei war, die Scheidung einzureichen.), dann lehne ich die Kontaktaufnahme ab.
Kriterium: Ist das Medium zu einem Vorgespräch bereit?

Kommt der Termin zustande, so gestalte ich ihn zeitlich frei. Für den Klienten ist es oft der erste Kontakt zu einem Jenseitskontaktmedium. Daher sind viele Klienten befangen. Aber nur wenn die Atmosphäre locker ist und der Klient sich wohl fühlt, kann zwischen dem Medium und dem Klienten etwas fließen, was zu einem stärkeren Draht in die andere Ebene nicht unmaßgeblich beiträgt. Deshalb sollten beide Seiten sich Zeit geben. Hat man vorab geklärt, dass nur 45 min. Zeit geplant sind, so stehen der Vermittler wie auch der Klient unter Spannung und Druck, was oft die Wahrnehmungsfähigkeit beim Medium herabsetzt.
Kriterium: Nimmt sich das Medium Zeit für Sie?

Sollten Sie unzufrieden mit den Durchsagen sein, so sagen Sie. Oft befindet sich nicht nur der Angesprochenen im Raum, sondern ein Dutzend anderer Jenseitiger, die nur darauf warten, „ihren Senf dazu zu geben“. Dadurch durchdringen sich die Energien und sind nicht mehr ganz klar. Es lässt sich für das Medium dann schlecht unterscheiden, von wem gewisse Informationen kommen. Um ein befriedigendes Ergebnis zu erhalten, muss das Medium dann die Botschaften selektieren. Dazu ist es notwendig vom Klienten zu wissen, welche Durchsage den größten Wiedererkennungswert besitzt.

Hat das Medium Ihnen versprochen, die Person, mit der Sie reden möchten, auf jeden Fall drüben zu finden? – Vergessen Sie´s!
Man kann Kontakte nicht erzwingen. Es gibt Jenseitige, die auf einen Kontakt keinen Wert legen. Es gibt jene, die nicht wissen, dass sie tot sind und von denen Sie deshalb nicht wahrgenommen werden. Es gibt aber auch jene, die bereits wiedergeboren sind und daher unerreichbar. Nutzen Sie die Möglichkeit, wenn das Medium öffentlich arbeitet, die Arbeit kennen zu lernen. Viele Medien arbeiten auf Messen oder halten Vorträge.

Was können Sie für das Medium tun?

Seien Sie offen! Es gibt Klienten, die prüfen das Medium, indem sie bewusst Fangfragen stellen, um Beweise zu bekommen. In dem Moment, wo der Fragesteller das Medium aufs Glatteis führen möchte, verspannt sich der Fragesteller und verschließt sich und das Medium spürt die Reaktion des Fragestellers und wird verunsichert. Seien Sie locker, wenn das Medium im Kontakt steht mit den Jenseitigen, bekommt es von dort so viel Infos, dass immer Informationen dabei sind, von denen das Medium objektiv nichts wissen kann.

Technische Kontaktaufnahme

Wussten Sie, dass T. A. Edison noch kurz vor seinem Tod an einem Telefon ins Jenseits gearbeitet hat, um mit seinem Vater Kontakt aufzunehmen?

Thomas Alva Edison (1847-1931) ist der Erfinder der elektrischen Glühbirne wie auch des Phonographen. Menschen, die ihm nahe standen berichteten, dass er daran forschte, ein Gerät zu entwickeln, welches den telephatischen Kontakt mit den Jenseitigen ermöglichen sollte. Edison selbst war in einem spirituellen Elternhaus aufgewachsen und fasziniert von der Idee, dass es ein Weiterleben nach dem Tode gibt. Jahrelang bemühte er sich (leider) vergeblich, ein Telefon für das Gespräch zwischen Diesseits und Jenseits zu entwickeln. Über diese Arbeit berichtete er 1920 der amerikanischen Öffentlichkeit.

Da Edison alle seine Erfindungen bis zur Patentanmeldung geheim hielt, ist über seine unvollendeten Erfindungen nichts bekannt. Man fand zwar 1941 einen angeblich von ihm stammenden Entwurf für ein Jenseitstelefon, aber das Modell funktionierte nicht.

Auch der Erfinder des Radios, Guglielmo Marconi, forschte an einem elektrischen Kontakt zur anderen Welt.

Leider haben beide Erfinder zu Lebzeiten ihr Ziel nicht erreicht. Allerdings gehören beide auf der anderen Seite einer Gruppe von Forschern an, die an einer Verbindung vom Jenseits zum Diesseits arbeiten, aber auch die Erfinder unter den Mitgliedern des Vereins für Transkommunikationsforschung unterstützen.

 


ES GIBT SIE, die Versuchsanordnung für den technischen Jenseitskontakt!

Die Technik nennt sich Tonbandstimmen.
Tonbandstimmen sind sprachliche Äußerungen auf Tonträgern (Audio- und Videobändern, MiniDisc, Computer etc.), deren Herkunft und Entstehung physikalisch nicht erklärt werden können. Entdeckt wurde das Stimmenphänomen 1959 vom schwedischen Opernsänger Friedrich Jürgenson.

Man benötigt nur einen Cassettenrecorder, ein Radio mit MW- oder KW-Band und ein Mikrophon. Grundsätzlich ist jeder dazu in der Lage, Tonbandstimmen aus dem Jenseits zu erhalten! Bei den aufgenommenen Stimmen handelt es sich um intelligente und bezugnehmende Äußerungen, auf vorher gestellte Fragen. Die Inhalte der Aussagen, der Stimmcharakter der Sprechenden geben dem Diesseitigen klare Beweise für das Weiterleben nach dem Tod.
Der 1975 gegründete Verein für Transkommunikationsforschung hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, jedem daran Interessierten durch Information und Beratung in die Lage zu versetzen, durch eigene Experimente selbst Tonbandstimmen zu erhalten.

Die Mitglieder dieses sehr seriös und transparent arbeitenden Vereins sind sehr gern bereit, auch Ihnen weiterzuhelfen. Fast flächendeckend in Deutschland und in Österreich finden öffentliche Einspielungen statt.
Informationen dazu wie die technische Versuchsanordnung zum Herunterladen finden Sie unter: www.vtf.de

Ich selbst habe jahrelang öffentliche Veranstaltungen des VTF in Nürnberg besucht. Die Tonbandstimmen haben sich ausschließlich immer mit meiner Wahrnehmung gedeckt.


Buchtipp:

Standartwerk für erste Informationen über die Tonbandstimmenkontakte:

Friedrich Jürgenson „Sprechfunk mit Verstorbenen“, seinerzeit bei Goldmann TB erschienen.

Standartwerk für erste Informationen zu Videobildern von Verstorbenen:

Rainer Holbe „Bilder aus dem Reich der Toten“, seinerzeit bei Knaur TB erschienen.

Protokollierte Gespräche mit Jenseitigen, die ihre Welt erklären sowie Sachwissen über psychische Phänomene, die durch Besetzungen mit gebundenen Seelen hervorgerufen werden:

Dr. med. Carl Wickland „Dreissig Jahre unter Toten“, wieder aufgelegt durch den Reichl Verlag ( d e r Klassiker an sich!).

Einfühlsames und geistig erbauliches Buch über die Erfahrungen eines Jenseitskontaktmediums:

Paul Meek „Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt“, erschienen bei Verlag Thanner .

Sämtliche Werke der Schriftstellerin
Elisabeth Kübler-Ross
www.kuebler-ross.de


Texte für Trauerkarten

Wilhelm Busch
Wiedergeburt

Wer nicht will, wird nicht zunichte,
kehrt beständig wieder heim.
Frisch herauf zum alten Lichte
dringt der neue Lebenskeim.

Keiner fürchte zu versinken,
der ins tiefe Dunkel fährt;
1000 Möglichkeiten winken
dem, der gerne wiederkehrt.

Dennoch seh` ich Dich erheben,
eh Du in die Urne langst.
Weil Dir bange vor dem Leben,
hast Du vor dem Tode Angst.

Christian Morgenstern

Wie oft bin ich schon gewandelt
auf diesem Erdball des Leids,
wie oft hab ich umgewandelt
den Stoff, die Form des Lebenskleids?

Wie oft mag ich schon sein gegangen
Durch diese Welt, aus dieser Welt,
um ewig wieder anzufangen,
vom frischen Hoffnungstrieb geschwellt?

Es steigt empor, es sinkt die Welle –
so leben wir auch ohne Ruh;
unmöglich, dass sie aufwärts schnelle
und nicht zurück – dem Grunde zu.


Goethe
Gesang der Geister über den Wassern
(Auszug)

Des Menschen Seele
gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
zum Himmel steigt es,
und wieder nieder
zur Erde muß es,
ewig wechselnd.

Friedrich der Große

Zitat: „ Ich fühle nun, dass es mit meinem irdischen Leben bald aus sein wird. Da ich aber überzeugt bin, dass nichts, was einmal in der Natur existiert, wieder vernichtet werden kann, so weiß ich gewiss, dass der edlere Teil von mir darum nicht aufhören wird zu leben.“


Goethe
Aus Fausts Himmelfahrt V, 11583-11586

Es kann die Spur von meinen Erdentagen
nicht in Äonen untergehn. –
Im Vorgefühl von solchem hohen Glück
genieß´ich jetzt den höchsten Augenblick.

Aus dem Ägyptischen Totenbuch, Kapitel 42

Ich bin und ich lebe …!

Aus dem Ägyptischen Totenbuch, Kapitel 64

Ich bin das Heute.
Ich bin das Gestern.
Ich bin das Morgen.
Meine wiederholten Geburten durchschreitend
bleibe ich kraftvoll und jung.